Schwächen objektiv bewerten

Was sind Deine größten Schwächen und welchen Stellenwert haben sie in Deinem Leben? Dir darüber klar zu werden hilft Dir, Deine Defizite und negativen Eigenschaften neu zu gewichten.

Möglichst unvoreingenommen bewerten

In den meisten Fällen sollte es darauf hinauslaufen, diesen Schwächen weniger Gewicht beizumessen. In der Schule können schlechte Noten in Fächern, die für Dein späteres Leben komplett irrelevant sind, die Versetzung und letztlich sogar den Abschluss gefährden. Im richtigen Leben kommt es jedoch nicht darauf an, auf allen möglichen Gebieten ausreichend gut zu sein, sondern auf wenigen wirklich gut.

Aufschreiben bringt Klarheit

Wenn Du bei Deinen Schwächen kein gutes Gefühl hast, lautet mein Rat: Mach eine Tabelle, in die Du alle Deine Schwächen einträgst und bewertest. So kannst Du zum Beispiel in der ersten Spalte die Schwächen benennen, also einfach eine Bezeichnung dafür eintragen. In der zweiten Spalte kannst Du aufschreiben, welche negativen Auswirkungen diese Schwäche auf Dein Leben bereits hatte und vermutlich in der Zukunft haben wird.

Für die dritte Spalte bietet es sich an, eventuelle positive Auswirkungen zu erfassen. Denn das wird häufig übersehen: Ein und dieselbe Eigenschaft kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben.

Am Ende empfiehlt sich eine Bewertung, wie stark diese Auswirkungen sind bzw. welchen Stellenwert diese bei möglichst objektiver Betrachtung haben. Dafür kannst Du beispielsweise Minuspunkte (und ggf. Pluspunkte) von 1 bis 10 vergeben.

Wenn Du Dich darauf einlässt, diese Bewertung in Ruhe vornimmst und Du gewissermaßen mit dem Herzen dabei bist, kann Dir dieses Vorgehen dabei helfen, Schwächen, auf die es kaum ankommt, tatsächlich nicht mehr ernst zu nehmen.

Wo lohnt es sich, aktiv zu werden?

Bei Defiziten und Eigenschaften, die tatsächlich einen erheblichen negativen Einfluss auf Dein Leben haben lohnt sich dagegen eine weitere Runde: Frage Dich, ob Du daran arbeiten kannst, ob Du grundsätzlich die Möglichkeit hast, etwas zum Positiven zu verändern und welcher Aufwand jeweils nötig wäre. Dann kannst Du entscheiden, ob es Dir so wichtig ist, dass Du tatsächlich aktiv wirst.

Entscheidend ist, dass Du eine frische, weitestgehend unvoreingenommene Bewertung vornimmst. Es ist nämlich ganz menschlich, bei Bewertungen dieser Art an irgendwann in der Vergangenheit getroffenen Beurteilungen festzuhalten, obwohl die Umstände heute andere sind und Du Dich weiterentwickelt hast.

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Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

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