Time-Blocking mit Serienterminen

Um für alles Wichtige in Deinem Leben Zeit zu haben, musst Du Dir diese Zeit nehmen – im Voraus. Trage es in Deinen Kalender ein! Dabei können Dir Serientermine helfen, wie sie wohl jeder digitale Kalender bietet. Das Großartige an Serienterminen ist, dass Du weit im Voraus Zeiten blockieren kannst.

Mit Serienterminen im Voraus Zeit für Wichtiges reservieren

Dafür ist es unerheblich, ob Du eine eher allgemeine Zuordnung vornimmst oder sehr spezifisch bezeichnest, was Du im jeweiligen Zeitabschnitt zu tun gedenkst. Entscheidend ist, diese Zeit im weiteren Verlauf des Geschehens nicht anderweitig zu nutzen. So wird das Wichtige nicht vom Dringenden verdrängt.

Du hast da bereits etwas vor

Wenn es dann beispielsweise darum geht, einen Termin für ein Meeting festzulegen, sind die im Voraus über Serientermine blockierten Zeiten außen vor. Wir wählen stattdessen eine freie Zeit aus.

Wenn wir schon etwas vorhaben, etwa jeden Freitagnachmittag nach dem Mittagessen in Ruhe die Termine für die jeweils kommende Woche einzuplanen, können wir uns für diese Zeit nicht mit jemand anderes zu einem Meeting, Telefongespräch o. ä. verabreden. Na ja wir können eigentlich schon, aber machen das nur noch in seltenen Ausnahmefällen.

Time-Blocking ist aber keineswegs bloß etwas für das Arbeitsleben: Um genug Zeit für Dich selbst, für Freunde und Familie zu haben, kannst Du ebenfalls Zeitblöcke als Serientermine in Deinen Kalender eintragen.

Time-Blocking mit Serienterminen unterstützt Dich dabei, langfristiger zu planen und Prioritäten zu setzen. Wenn Du regelmäßige Termine in Deinen Kalender einträgst, musst Du eine Auswahl treffen, denn in Deinem Kalender ist nicht unbegrenzt Platz. Auf diese Weise wird deutlich sichtbar, dass Du nicht unendlich Zeit hast. Du musst Dich entscheiden, was Dir wichtig ist, bevor Du Deine Zeit langfristig mit Serienterminen verplanst.

Je nach verwendetem Programm bietet Dein digitaler Kalender unterschiedliche Optionen für das Anlegen von Serienterminen. Mach Dich mit den Möglichkeiten vertraut bzw. such Dir ein Kalender-Tool aus, das zu Dir passt.

In jedem Fall sollte es möglich sein, tägliche, wöchentliche und jährliche Termine einzutragen. Etwas mehr Flexibilität ist hilfreich: beispielsweise eine Möglichkeit, um für ausgewählte Wochentage Serientermine anzulegen. Oder die Option, einen Termin für jeden letzten Samstag im Monat zu erstellen, um dann beispielsweise eine halbe Stunde Zeit zu haben für einen Rückblick, was Du im jeweiligen Monat erreicht hast, was gut lief und was nicht.

Nicht aus dem Blick verlieren

Bleiben wir bei dem Beispiel mit dem kleinen Monatsrückblick am jeweils letzten Samstag: Genug Zeit dafür zu haben, ist in diesem Fall nicht das Wichtigste. Die 30 Minuten dafür musst Du nicht unbedingt vorher reservieren.

Indem Du den Serientermin anlegst, nimmst Du Dir fest vor, diesen geplanten Monatsrückblick tatsächlich stattfinden zu lassen. Wenn es im Kalender steht, kannst Du es nicht vergessen. Denn seien wir ehrlich: Am Vergessen scheitern die meisten guten Vorsätze. Und damit Du im Laufe des Tages rechtzeitig daran denkst, kannst Du die bei digitalen Kalendern üblichen Erinnerungsfunktionen nutzen.

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Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

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