Stimmungstief in dunkler Jahreszeit rechtzeitig aufhellen

Wenn es im Herbst draußen kälter wird und die Tage mehr grau als sonnig sind, macht das vielen Menschen seelisch zu schaffen. Die jahreszeitlich bedingten Veränderungen, allen voran der Lichtmangel, sorgen in Herbst und Winter für Antriebslosigkeit und melancholische Stimmungen.

Rechtzeitig handeln – solange Du noch motiviert bist!

Während helles Tageslicht dafür sorgt, dass der Körper Serotonin erzeugt, ein Hormon das antriebssteigernd und stimmungsaufhellend wirkt (Stichwort Glückshormon), führt Lichtmangel zu einer vermehrten Ausschüttung von Melatonin, das müde und antriebslos werden lässt (Stichwort Schlafhormon). Nicht alle Menschen leiden in der dunklen Jahreszeit stark darunter und nicht jeder traurige Gedanke ist ein Anzeichen für einen ausgewachsenen Herbstblues.

Sieh es nicht nur negativ

Bis zu einem gewissen Punkt kann so eine Stimmungseintrübung gut tun, aber nur bis zu dem Punkt, an dem sozusagen die gesunde Balance verloren geht. Nicht zuletzt leidet Deine Produktivität darunter. Einerseits solltest Du das akzeptieren, denn es gehört zur menschlichen Natur. Du bist keine Maschine, die das ganze Jahr über konstant 100 Prozent Leistung bringt, ach, was sag ich? 120 Prozent!

Andererseits musst Du gar nicht erst in einen Zustand geraten, der als Winterschlaf light durchgehen könnte. Stichwort Schlaf: Gönn Dir mehr davon! Plane das ein und sorge so beispielsweise dafür, dass Du eine halbe Stunde früher ins Bett gehen kannst als im Sommer. Extra Bewegung, eine angepasste Ernährung und Zeit mit netten Menschen zu verbringen, können ebenfalls helfen.

Es gibt zwar eine Reihe von Faktoren, die einen in der dunklen Jahreszeit runterziehen können, doch der Lichtmangel ist nicht nur die Hauptursache. Gegen den Lichtmangel in Herbst und Winter kannst Du leicht etwas tun. Ich rate nachdrücklich dazu, den Mangel an Licht frühzeitig auszugleichen, also idealerweise bevor sich die ersten Symptome zeigen und nicht zuletzt, solange Du noch motiviert bist, etwas dagegen zu unternehmen.

Tageslichtlampen können helfen

Helle Leuchten, die das volle Tageslichtspektrum abdecken, gehören nicht zur üblichen Wohnungseinrichtung. Am ehesten findet man sie an Schreibtischen, weil man dort mitunter nicht bloß viel Licht benötigt, sondern es daneben wichtig sein kann, Farben möglichst unverfälscht sehen zu können. Mit einer solchen Lampe kannst Du nicht nur den Schreibtisch beleuchten, sondern auch Dich selbst, wenn Du sie entsprechend ausrichtest. Das wäre schon ein guter Anfang!

Darüber hinaus werden mehr oder weniger preiswerte Tageslichtlampen angeboten, um das Leben in der dunklen Jahreszeit aufzuhellen. Alternative Bezeichnungen wie Lichttherapie-Lampe bzw. Phototherapie-Lampe unterstreichen deren Einsatzzweck. Einfach bloß das Licht einschalten, um sich besser zu fühlen, das klingt zu einfach, oder? Aber es funktioniert – nicht sofort auf Knopfdruck, aber bereits innerhalb weniger Tage.

Meiner Erfahrung nach ist eine erste positive Wirkung sogar schon nach ein paar Minuten zu spüren, weil es sich gut anfühlen kann, sich dem hellen Licht auszusetzen. Wenn Du im Sommer auf den Balkon oder in den Garten gehst, um mal kurz bewusst den Sonnenschein zu genießen, kann das schließlich auch nahezu sofort positive Gefühle auslösen. Darauf musst Du in Herbst und Winter nicht verzichten.

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Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

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