Im Wochenplan Zeit für das Wichtige reservieren

Ein Großteil dessen, was in unserem Leben geschieht, läuft in einem Wochenrhythmus ab. Regelmäßig Woche für Woche zur gleichen Zeit – mitunter im Zweiwochenrhythmus oder meinetwegen an jedem dritten Dienstag im Monat. Auch dann bilden die sieben Wochentage die Grundlage dafür, wie wir uns die Zeit einteilen.

Reserviere Zeiten für das, was Dir besonders wichtig ist
Mach Dir das bewusst, um ab sofort an einem besseren Rhythmus für Dein Leben zu arbeiten. Ich möchte dazu anregen, einen eigenen Wochenrhythmus zu finden bzw. die Woche selbst einzuteilen, soweit das die Vorgaben anderer bzw. die Umstände zulassen. Schließlich leben die meisten Menschen eh schon nach einem Wochenrhythmus, angefangen dabei, dass die Arbeitswoche für den Großteil der Arbeitnehmer am Montag beginnt und am Freitag endet.
Es ist nicht nur ein wesentlicher Anteil der Zeit bereits verplant, es steht außerdem weitgehend fest, wann es so weit ist. Fokussiere Dich deshalb auf den Teil Deiner Zeit, die Du weitgehend frei gestalten bzw. einteilen kannst. Finde dafür Deinen eigenen Rhythmus, der in das Muster passt.

Allgemeiner Stundenplan für Deine Woche

Dafür bietet es sich an, eine Art Stundenplan für alle wiederkehrenden Aktivitäten zu erstellen, in den Du alles einträgst, was länger als ein paar Minuten dauert und nicht schon Teil eines Aktivitätenblocks ist. Welches Zeitintervall das beste für Dich ist, musst Du selbst herausfinden. Probiere für den Anfang eine Einteilung aller Wochentage in 30-Minuten-Abschnitte.
Kleinigkeiten wie Zähneputzen, Duschen und Anziehen sollten nämlich mit berücksichtigt, aber der Übersichtlichkeit halber nicht einzeln eingetragen werden. Die drei Beispiele lassen sich gemeinsam mit ein paar weiteren kleinen Aktivitäten zu einem Block mit dem Titel Morgen-Routine zusammenfassen.
Ganz, ganz wichtig: Trage danach ausschließlich die Aktivitäten ein, bei denen Du nicht selbst entscheidest, wann sie dran sind. Und bei denen Du mittelfristig auch keine Änderungen in Deinem Sinne herbeiführen kannst.
Alle weiteren Verpflichtungen kommen erst an die Reihe, wenn Du in Deinen Wochenplan eingetragen hast, wann Du Dich um das kümmerst, was Dir in Deinem Leben am wichtigsten ist. Das betrifft sowohl ganz Privates wie ungestörte Zeit mit der Familie zu verbringen als auch Berufliches wie die Arbeit an Deinem Traumprojekt.

Die Reihenfolge macht den Unterschied

Wenn Du es umgekehrt machst und erst alle regelmäßigen Aufgaben und Verpflichtungen und sonstigen Aktivitäten einträgst, kann es sehr gut sein, dass Deine Woche bereits vollständig verplant ist, ohne dass Zeit für das Wichtigste in Deinem Leben bleibt.
Indem Du die besonders wichtigen Aktivitäten einträgst, solange es noch viele freie Zeiten gibt, setzt Du Prioritäten. Bleibt dadurch für manches, was bisher zu Deinem Wochenrhythmus gehörte, keine Zeit mehr im Wochenplan übrig, entscheide Dich bewusst dafür, diese Dinge aufzugeben bzw. eine Pause einzulegen. Mach Deinen Frieden damit, darauf zu verzichten. Denn ein Tag hat nur 24 Stunden und eine Woche nur sieben Tage.
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Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

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