Mentale Energie sparen: Liste mit Belastungen

Fühlst Du Dich erschöpft bzw. hast Du nicht so viel Energie, wie Du brauchst? Dann überprüfe, was Dich aktuell belastet: vom schlechten Gewissen bis zu handfesten Problemen.

Was Dich belastet, entzieht Dir Energie

Dauerhafte Belastungen entziehen uns dauerhaft Energie und mindern die Lebensfreude. Manche dieser Energieräuber sind uns bewusst, andere aber nicht. Es sind schließlich gerade verdrängte Probleme, die sich lange halten.

Mach Dir die Belastungen bewusst

Deshalb machst Du bereits einen wichtigen Schritt, wenn Du das, was Dich belastet, klar benennst. Und zwar schriftlich, schon damit Du es nicht gleich wieder verdrängst! Vor allem bekommst Du nur so einen Überblick, denn oft ist es nicht nur ein ganz einzelnes Problem, das an einem nagt.

Ich empfehle, eine Liste in Tabellenform anzulegen: In der ersten Spalte trägst Du alles ein, was Dich belastet – auch Kleinigkeiten. Indem Du Dir durch den Eintrag in die Belastungs-Liste selbst eingestehst, dass Dich etwas belastet, machst Du einen weiteren wichtigen Schritt. Zudem sind es manchmal Dinge, die zu unwichtig erscheinen, als dass ein erwachsener Mensch damit ein Problem haben sollte. Allein diesen inneren Konflikt für Dich auflösen, entlastet Dich.

Kämpfe nicht gegen die Realität an, sondern akzeptiere, dass Du ein Problem hast. Außer Dir muss es ja keiner wissen, aber Dir selbst etwas vorzumachen, kostet Dich unnötig Kraft und verhindert, konkret etwas zu unternehmen – was eventuell ganz leicht möglich wäre.

In die zweite Spalte Deiner Tabelle kannst Du eintragen, warum Dich das jeweilige Thema belastet, denn das möglichst klar zu erkennen, bringt Dich einer Lösung näher. Gerade falls Deine Liste mit Belastungen mehr als nur eine handvoll Einträge hat, ist es sinnvoll eine Gewichtung vorzunehmen. Du kannst beispielsweise Zahlen von eins bis fünf vergeben.

Wenn Du erkannt und Dir selbst gegenüber eingestanden hast, was Dich aktuell belastet, ist die halbe Arbeit bereits getan und Du fühlst Dich möglicherweise  besser. Aber lass den nächsten Schritt nicht aus: Mach Dir in einer weiteren Spalte der Tabelle Stichpunkte, wie Du das jeweilige Problem aus der Welt schaffen kannst.

Du kennst die Antwort

Mal ehrlich: Meistens wissen wir, was zu tun ist. Zumindest ist uns uns in der Regel bewusst, was wir als Nächstes tun sollten. Das aufzuschreiben verbessert die Chancen, tatsächlich etwas zu tun.

Aber Vorsicht: Setz Dich dadurch nicht zusätzlich unter Druck! Wenn Du innerlich noch nicht bereit bist oder ein anderes Hindernis besteht, das Dich davon abhält, das jeweilige Problem frontal anzugehen, verurteile Dich nicht dafür. Bleib konstruktiv und denk über Alternativen nach. Und mach Dir klar: Du bist nicht verpflichtet, das zu tun, was Du für richtig hältst. Es bleibt Deine freie Entscheidung.

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Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

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