Einen nervigen Job musst Du nicht behalten

Wenn Dein aktueller Job Dich nervt, such Dir einen neuen! Das ist sehr viel leichter gesagt als getan. Aber sieh es mal so: Es muss ja nicht sofort sein. Aber Du kannst sofort den ersten Schritt machen.

Veränderung ist möglich

Die meisten von uns haben mehr Verpflichtungen als Ersparnisse. Spontan zu kündigen und lieber morgen als übermorgen nicht mehr hinzugehen, ist für die wenigsten von uns möglich. Das sollte aber keine Ausrede dafür sein, sich mit der Situation abzufinden und im schlimmsten Fall bis zur Rente eine Arbeit zu machen bzw. an einem Arbeitsplatz zu ausharren, der Stress, schlechte Laune oder zumindest Langeweile fördert.

Bedenke: Ein zweites Leben, in dem Du Dir einen Job suchen kannst, der wirklich zu Dir passt, bekommst Du nicht. Wenn Du Dein Leben genießen willst, warte nicht zu lange. Und da Arbeit für viele von uns das halbe Leben macht – allein von den Stunden, die wir wach sind, solltest Du wirklich nicht zögern, etwas zu verändern, wenn Dich Deine Arbeit unglücklich macht. Dafür verbringst Du einfach zu viel Zeit damit!

Wie störend sind die negativen Aspekte in der Gesamtbetrachtung?

Unangenehme Kollegen oder mangelnde Wertschätzung lassen sich eine Zeit lang ignorieren, aber möchtest Du Dich wirklich auf Dauer damit abfinden? Gibt es auf der anderen Seite genügend positive Aspekte, um das auszugleichen?

Aktiv zu werden kann auch bedeuten, die Situation dort zu verändern, wo Du gerade bist. Wenn weniger der Job an sich, sondern die Umstände das Problem sind, kannst Du vor einem Wechsel auch an Deinem jetzigen Arbeitsplatz in die Offensive gehen und etwa mit Deinem Vorgesetzten darüber sprechen, was sich ändern sollte, wenn Dein Arbeitgeber Dich nicht verlieren soll.

Ob das direkte Ansprechen von Problemen eine gute Idee ist, hängt natürlich sehr von Deiner Situation ab. Falls es eine gute Chance gibt, damit auf offene Ohren zu stoßen und aktuelle Missstände konstruktiv anzugehen, ist das möglicherweise die beste Lösung. Nicht zuletzt deshalb, weil nicht sicher ist, wie es beispielsweise auf der organisatorischen und zwischenmenschlichen Ebene im neuen Unternehmen aussieht. Ob Du da nicht noch schlimmere Kollegen bekommst, kannst Du kaum wissen.

Sei vorbereitet

So oder so solltest Du Dich vorbereiten, um für den Fall eines Jobwechsels bessere Optionen zu haben. Lern dazu, um besser in Deinem Job zu werden bzw. Dich für einen anderen Job zu qualifizieren. Das kann Dich innerlich stärken und so helfen, für Veränderungen im aktuellen Arbeitsumfeld einzutreten.

Mit dieser Vorbereitung musst Du keinen einzigen Tag warten. Das kannst Du direkt aus Deinem Gefühl der Frustration heraus starten.

Negative Gefühle sind was Gutes, wenn Du sie konstruktiv einsetzt. Indem Du bewusst und zielgerichtet handelst, lenkst Du die negative Energie von Dir weg. Damit fühlst Du Dich besser, selbst wenn der Job noch genauso mies ist wie vorher.

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Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

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