Entspannter Entscheidungen treffen, weil nicht alles wichtig ist

Das moderne Leben kann nicht zuletzt deshalb schwierig sein, weil wir uns so oft entscheiden können bzw. müssen und es dabei regelmäßig viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt, zwischen denen wir auswählen können.

Jeder Tag bringt Entscheidungen mit sich

Wenn wir dann noch den Anspruch haben, jeweils die bestmögliche Wahl zu treffen, machen wir uns die Entscheidungsfindung extra unangenehm. Hier anzusetzen ist recht einfach und kann doch eine Menge bewirken.

So wichtig ist das meistens nicht

Wir müssen nicht immer die allerbeste Entscheidung treffen. Ausreichend bzw. halbwegs brauchbar reicht in vielen – wenn nicht sogar den meisten – Fällen aus. Dann nämlich, wenn unsere Wahl nicht wichtig ist sowie in Fällen, in denen wir uns einfach umentscheiden können.

Anders gesagt: Der größte Teil unserer vielen Entscheidungen hat keine bedeutenden, langfristigen Auswirkungen auf unser restliches Leben. Daher sollten wir nicht so viel Zeit und Energie investieren, also nicht endlos recherchieren und abwägen.

Und wenn es Spaß bringt?

Dazu gibt es eine wichtige Ausnahme: Wenn eine Entscheidungsfindung mit großer Vorfreude verbunden ist, sollten wir uns diesen Spaß nicht nehmen lassen, beispielsweise bei der Wahl unseres nächsten Reiseziels.

Aber da sind die Menschen ganz verschieden: Ein Technik-Fan mag sich bei der Auswahl seines neuen Computers, Fernsehers oder Smartphones zwar wochenlang Zeit lassen, hat aber möglicherweise Freude daran … während für die meisten Menschen eine wochenlange Beschäftigung damit eine Qual darstellt. Und das ist in der Regel das Schlimmste daran, wenn wir zu viel Zeit und Energie investieren, bevor wir uns für etwas entscheiden: Es kostet uns auch mental zu viel Kraft – wenn wir das ständig durchmachen.

Unsere Zeit und unsere Kraft sollten wir uns für die wirklich wichtigen Entscheidungen aufsparen. Manche unserer Entscheidungen haben großen Einfluss auf unser ganzes weiteres Leben. Sei also wachsam und frag Dich bei Entscheidungen, die Dir nicht leicht fallen, ob es um etwas (für Dich) Wichtiges geht.

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Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

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