Ablenkungen bewusst machen und einplanen

Die meisten von uns haben mehr als genug zu tun, sodass sie auch ohne Ablenkungen gut ausgelastet sind. Das ist ein Grund dafür, warum die meisten Menschen bei ihren Zeitplänen mögliche Ablenkungen nicht von vornherein berücksichtigen. Sie haben ja so bereits genug zu tun, da wollen sie sich nicht noch um Ablenkungen kümmern. Dafür ist ja gar keine Zeit.

Fokussiert bleiben bei dem, was wichtig für Dich ist

Wer so plant, stellt sich selbst eine Falle. Selbstverständlich gibt es in unserem Leben echte Überraschungen, mit denen wir nicht ernsthaft rechnen können. Sich auf jede absonderliche potenzielle Störung einzustellen ist schlicht unmöglich. Was sehr wohl möglich ist: Bonuszeit einplanen, als Reserve … bei allem, was uns wichtig ist – ob beruflicher oder privater Natur. Denn auch wenn wir nicht wissen, was uns bei unseren wichtigen Tätigkeiten im Weg stehen wird, ist anderseits doch aus unserer Lebenserfahrung heraus absehbar, dass selten alles glatt geht. Rechne damit, plane Zeit dafür ein!

Die meisten Ablenkungen kommen allerdings gar nicht so überraschend. Wir können uns deshalb darauf einstellen. Wenn wir beispielsweise einen redebedürftigen Kollegen haben, der einmal am Tag an unserem Schreibtisch vorbeischaut und uns dann für die nächsten 15 Minuten von der Arbeit abhält, haben wir verschiedene Möglichkeiten.

Eine davon ist, diese 15 Minuten mit einzuplanen, vorausgesetzt wir unterhalten uns gerne mit diesem Kollegen. Oder wir nehmen uns vor, ihm bei seinem nächsten Besuch freundlich aber bestimmt zu sagen, dass wir gerade beschäftigt sind, wir uns mit ihm aber gerne in einer Stunde zum Mittagessen treffen. Welche Lösung wir auch vorbereiten – indem wir uns vorbereiten, können wir beeinflussen, wie sich diese Ablenkung künftig auf uns auswirkt.

Neigen wir dazu, uns selbst abzulenken, können wir ggf. mehr Zeit für Pausen bzw. Erholung einplanen oder die Reihenfolge der Bearbeitung verändern, damit unser Arbeitstag abwechslungsreicher oder zumindest weniger anstrengend ist. In jedem Fall ist es gut, aktiv zu werden.

Uns bewusst zu machen, wann und in welchem Umfang wir Ablenkungen ausgesetzt sind, ist wichtig, um planvoll etwas dagegen unternehmen zu können. Eventuell reicht es für den Anfang, Zeit für diese Ablenkungen einzuplanen, um künftig Zeitdruck oder eine übervolle, „unschaffbare“ To-do-Liste zu vermeiden.

Share on facebook
Facebook
Share on pinterest
Pinterest
Share on twitter
Twitter
Share on email
Email
Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Diese DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld. Dieses Formular speichert den von Dir angegebenen Namen (Du kannst anstelle Deines echten Namens gerne ein Pseudonym verwenden!), die E-Mail-Adresse sowie den Inhalt (Deinen Kommentartext), damit wir den Überblick über auf dieser Website veröffentlichte Kommentare behalten. Für detaillierte Informationen, wo, wie und warum wir deine Daten speichern, wirf bitte einen Blick in unsere Datenschutzerklärung.

Werbung

Trending

Selbstmanagement
Oliver Springer

Lebensziele vor Zeitmanagement

Erfolgreiches Zeitmanagement verschafft Dir den nötigen Freiraum, um Dich ausreichend und rechtzeitig um das zu kümmern, was Dir im Leben wirklich wichtig ist. Das geht

Weiterlesen »