Mehr Geduld: Sofort-Erfolge sind selten

Gehörst Du zu den Menschen, die den Knopf zum Rufen des Fahrstuhls immer wieder drücken, damit der Fahrstuhl sich mal mehr beeilt? Dann ist Geduld wohl nicht so Dein Ding …

Wachstum braucht Zeit

Im Beispiel mit dem Fahrstuhl macht das keinen Unterschied. Den Erfolg gefährdest Du damit nicht. Bei anderen Dingen im Leben kann es sehr wohl passieren, dass wir uns mit unserer Ungeduld schaden.

Sofortiger Erfolgseintritt ist selten im Leben. Die meisten Prozesse brauchen ihre Zeit. Wir können den Vorgang zwar mitunter beschleunigen, aber in der Regel nicht erzwingen. Wenn wir nicht akzeptieren, dass wir eine Weile daran arbeiten oder zumindest abwarten müssen, bis unsere Arbeit Früchte trägt, sorgen wir selbst für Stress und Frustration.

Wenn Du beispielsweise abnehmen möchtest, kannst Du zwar viel dafür tun, etwa täglich Sport treiben und Dich konsequent besser ernähren. Doch zehn Pfund abnehmen in drei Tagen, das geht einfach nicht.

Bei Verhaltensänderungen sieht es ähnlich aus. Die brauchen Zeit, bis sie nachhaltig sind. Wir können uns ändern, uns neue Gewohnheiten antrainieren. Aber jedes Training braucht Zeit. Wenn wir nicht bereit sind, konsequent die kleinen Schritte zu gehen, werden wir in den meisten Fällen scheitern. Manchmal sogar daran, dass wir uns zu sehr bemühen.

Um unsere Motivation zu stärken und gleichzeitig Druck rauszunehmen, können wir uns kleinere Zwischenziele setzen. Damit können wir eine entspanntere Haltung einnehmen: Bei den allermeisten Aufgaben im Leben gilt nicht das Alles-oder-nichts-Prinzip.

Um noch einmal das Abnehmen-Beispiel aufzugreifen: Wenn Du innerhalb eines Jahres zehn Pfund abnehmen wolltest und nur sieben geschafft hast, bist Du nicht gescheitert. Der Erfolg ist nur kleiner ausgefallen, aber Du bist auf dem richtigen Weg und hast gute Chancen, die restlichen drei Pfund eben etwas später loszuwerden.

Entscheidend ist, nicht aufzugeben, wenn es schwierig wird bzw. es Dir zu langsam vorangeht. Die meisten Menschen scheitern nicht daran, dass sie zu langsam sind, sondern daran, dass sie zu früh aufgeben.

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Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

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