Mach es richtig oder lass es sein!

Mach es richtig oder lass es sein! Egal, um was es geht: Zieh es durch und zwar mit Entschlossenheit!

Das ist nicht bloß für große Projekte ein guter Rat. Kleine Verhaltensänderungen und kleine Projekte betrifft das ebenso, denn wenn Du aktiv wirst, ohne dass Dir das jeweilige Vorhaben wichtig ist, wirst Du länger als nötig dafür benötigen oder vorschnell aufgeben, weil nicht genug Motivation vorhanden ist.

Geh nicht halbherzig an Aufgaben heran

Gerade bei nicht so schwierigen Vorhaben besteht zudem die Gefahr, dass wir uns nicht anstrengen bzw. nur halbherzig an die Sache herangehen, weil kein großer Aufwand bzw. keine besondere Anstrengung erforderlich ist. Dann leisten wir mitunter nicht mal den Einsatz, der mindestens gebraucht wird und scheitern gewissermaßen daran, dass uns die Aufgabe zu leicht war. Oder wir führen sie schlecht aus, weil wir uns keine Mühe geben.

Wir sollten zwar nicht den Fehler begehen, zu viel Zeit und Kraft in Aufgaben mit niedriger Priorität zu investieren. Unnötiger Perfektionismus ist ein ernsthaftes Problem. Die Latte bewusst niedriger zu hängen, was die Ausführung abgeht, kann unsere Produktivität steigern und Druck mindern.

Es geht jedoch darum, nicht halbherzig an etwas heranzugehen. Mit einem „Nicht nice to have“-Mindset werden wir es nicht schnell durchziehen, sondern langsamer vorankommen und uns somit länger als nötig damit beschäftigen – sofern wir überhaupt damit starten.

Es in die Länge zu ziehen, kann mental anstrengend sein. Wir investieren langfristig Zeit und kommen nicht gut voran. Dabei sind es gerade Erfolgserlebnisse und das Gefühl, dass es gut vorangeht, die uns frische Motivation geben.

Außerdem macht es immer einen Unterschied, ob Du etwas zu Deiner Sache machst oder es nur vom Tisch haben willst. Wenn Du mit dem Herzen dabei bist, fühlt sich jede Arbeit besser an.

Allein deshalb kann es sich lohnen, unbeliebten Tätigkeiten eine Bedeutung beizumessen und sie mit einer neuen Einstellung anzugehen. Dadurch sind sie weniger anstrengend, denn sie fühlen sich besser an.

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Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

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