Gute Vorsätze nicht nur zu Neujahr

Gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen – oder besser: Pläne zu machen – ist absolut sinnvoll. Mögen das viele Menschen auch belächeln.

Der Beginn eines neuen Kalenderjahres ist zwar an sich ein sehr guter Zeitpunkt, um Veränderungen anzugehen. Allerdings gibt es ein großes Problem dabei:

Ein neues Jahr beginnt nur einmal im Jahr. Hast Du den Zeitpunkt verpasst, musst Du unter Umständen lange warten. Eine gewisse Wartezeit kann helfen, Dich innerlich auf das Neue einzustimmen oder um Vorbereitungen zu treffen. Aber wichtige Änderungen ein halbes Jahr oder länger aufzuschieben ist kontraproduktiv.

Gute Vorsätze sind nicht nur etwas für den Jahreswechsel

Hinzu kommt: Für so manchen guten Vorsatz ist der Winter nicht der ideale Zeitpunkt, um anzufangen. Außerdem sorgt der Lichtmangel bei vielen Menschen für einen Winterblues. Im Frühling dagegen aktiviert die Natur unseren Körper.

Überlege Dir, welcher Zeitpunkt im Jahr speziell für Dich besser für große Neuanfänge geeignet ist! Vielleicht der Frühlingsanfang, das Ende des Sommers bzw. Deines Sommerurlaubs, der Semesterbeginn oder Dein Geburtstag …

Wenn Du dazu neigst, nicht bloß wenige bestimme Dinge ändern zu wollen, sondern am liebsten alle Lebensbereiche optimieren möchtest, bietet es sich an, alles auf verschiedene feste Termine im Jahr zu verteilen …

Für alles Berufliche wählst Du beispielsweise den Beginn Deines neuen Arbeitsjahres nach dem langen Sommerurlaub und für alles, was mit Deinem Körper zu tun hat, das Osterwochende.

Es ist generell keine gute Idee, wenn Du Dir zu viel auf einmal vornimmst, denn Veränderungen kosten Kraft und mitunter musst Du einige Zeit investieren. Das spricht allerdings nicht gegen den großen Plan zum Jahreswechsel, falls Du doch daran festhalten möchtest.

Verschiedene Start- oder Projektzeiten kannst Du auch in einen Jahresplan packen. Das ist weitaus realistischer als ab Tag eins alles besser machen zu wollen – alles auf einmal!

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Oliver Springer

Oliver Springer

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. 2002 gründete ich mit einem meiner Radiokollegen die Urban Music Website rap2soul.de und 2018 brachten wir den Radiosender PELI ONE in Air.

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